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Kita-Check PDF Drucken E-Mail
Thursday, . December 2008

Kita-Check 2008: Kinderbetreuung in Deutschland

Zum zweiten Mal hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag den „Kita-Check“ durchgeführt, an dem sich über 6.700 Kindertagesstätten aus ganz Deutschland beteiligt haben. Ziel der Befragung ist es, die regionale Situation der Kinderbetreuung in den 80 IHK-Regionen zu erfassen und auf Bedarfe hinzuweisen, um die Kinderbetreuung den Erwerbsrealitäten von Eltern anzupassen und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. „Die Ergebnisse offenbaren dringenden Handlungsbedarf“, sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun bei der Vorstellung des Kita-Check 2008 in Berlin.

Vor allem die Öffnungszeiten seien noch nicht den Bedürfnissen der Eltern angepasst. So haben 96 Prozent der Kitas unter der Woche nach 18 Uhr geschlossen. An Samstagen sogar 99 Prozent. Und während der Ferienzeiten mache jede vierte Kita zwischenzeitlich zu. Zu wenig verbreitet ist zudem die Möglichkeit, Betreuungszeiten individuell und pro Tag festzulegen und abzurechnen. 

Gute Ergebnisse erzielten bei der Befragung unter anderem Betriebskitas. Sie bieten längere Öffnungszeiten und sind auch flexibler bei der Festlegung der Betreuungszeiten. Doch auch hier gibt es noch Potential: Derzeit gibt es nur in sechs Prozent der Kitas Belegplätze von Unternehmen. Bei Kontingenten für Notfallbetreuungsplätze sind es vier Prozent der Kitas. Lediglich bei der Ferienbetreuung sind es 17 Prozent der Kitas, die Kooperationen mit Unternehmen haben. Dies sei in jedem Fall ausbaufähig, so Braun.

Weitere Ergebnisse des Kita-Checks sowie ein Statement von DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun finden Sie hier.

 
7000 Krippenplätze zu wenig PDF Drucken E-Mail
Thursday, . December 2008

Kinderbetreuung in NRW

7000 Krippenplätze zu wenig

Erstellt 01.12.08, 15:07h, aktualisiert 01.12.08, 15:08h

In NRW werden nach Berechnungen des Landkreistages im kommenden Jahr rund 7000 Betreuungsplätze für unter drei Jährige fehlen. Eine Umfrage bei den Kreisjugendämtern habe ergeben, dass der Platzbedarf um zwei Drittel über den bisher zugeteilten Kontingenten liege.

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen werden nach Berechnungen des Landkreistages im kommenden Jahr rund 7000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren fehlen. Die von der Landesregierung geplante Aufstockung um 11 000 Plätze zum 1. August 2009 reiche nicht aus, kritisierte der Landkreistag am Montag in Düsseldorf.

Der Präsident des kommunalen Spitzenverbands, Thomas Kubendorff, forderte den Landtag auf, bei den Beratungen des Haushalts für 2009 die zusätzlichen 7000 Plätze zu bewilligen.

Das Geld dafür sei da. Das Land habe den Kommunen bisher 22 Millionen Euro vorenthalten, die der Bund für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren bereitgestellt habe.

Familienminister Armin Laschet (CDU) strich dagegen die Verantwortung der Kommunen für den Ausbau der Krippenplätze heraus. Das Land unterstütze die Kommunen seit 2005 mit erheblichen finanziellen Mitteln bei der Erfüllung dieser Aufgabe. Entgegen der ursprünglich für 2008 geplanten 34 000 Plätze für unter Dreijährige fördere das Land in diesem Jahr bereits 44 600 Plätze.

Im kommenden Jahr steige die Zahl der vom Land geförderten Plätze auf 55 600. Das sei im Vergleich zu 2005 eine Verfünffachung des Angebots. "Wenn die Kommunen darüber hinaus schon jetzt weitere Betreuungsplätze anbieten wollen, so ermöglicht das Kinderbildungsgesetz dies unbürokratisch", teilte Laschet mit.

Nach Angaben des Landkreistags hat eine Umfrage bei den Kreisjugendämtern ergeben, dass der Platzbedarf im nächsten Kindergartenjahr um zwei Drittel über den bisher zugeteilten Kontingenten liege. Hochgerechnet bedeute dies landesweit eine zusätzliche Nachfrage nach 18 000 Plätzen. Wann ab dem Jahr 2010 für Zweijährige ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gelten solle, müsse jetzt gehandelt werden, forderte Kubendorff. Das vom Land mit zahlreichen Partnern unterzeichnete Memorandum für familiengerechte Kommunen bleibe ansonsten Makulatur. (dpa)

 
Aktionsprogramm Kindertagespflege PDF Drucken E-Mail
Sunday, . October 2008

Start des Aktionsprogramms Kindertagespflege

Kinder auf einer Bank, die Bälle in den Händen halten. Vorteil Familie: Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder. Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet am 15. Oktober das Aktionsprogramm "Kindertagespflege" und führt damit den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung weiter. Mit dem Aktionsprogramm sollen bundesweit 200 Modellstandorte gefördert werden, die gute Ideen in die Praxis umsetzen wollen, wie geeignete Tagespflegepersonen gewonnen und qualifiziert werden können. Vom 15. Oktober bis zum 15. November können sich Träger der öffentlichen Jugendhilfe für das Aktionsprogramm bewerben.

 
Betriebliche Kinderbetreuung PDF Drucken E-Mail
Monday, . September 2007
Das Bundesfamilienministerium fördert ab 2008 den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung. Ziel ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Ludwig Georg Braun verständigten sich auf konkrete Maßnahmen. 
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Ausbau der Kinderbetreuung PDF Drucken E-Mail
Wednesday, . July 2004
(05.09.2007) Den heute im Kabinett beschlossenen Ausbau der Kinderbetreuung bewertet Achim Dercks, Arbeitsmarktexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), als wichtigen Schritt.

 

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